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Was sind Aktiensplits?
Der Aktiensplit - Nur eine optische Täuschung?
Ein
Aktiensplit ist eine Maßnahme einer Aktiengesellschaft,
den Nennwert der Aktien
herabzusetzen oder die Anzahl der ausgegebenen nennwertlosen Aktien
zu erhöhen, um den Kurs einer
börsennotierten Aktie zu
reduzieren und die Aktie damit leichter (leichter handelbar) zu
machen.
Um Aktien für Anleger attraktiver zu machen, beschließt
so manche Aktiengesellschaft, seine Anteilsscheine in einem
bestimmten Verhältnis zu teilen.
2 zu 1-Split am häufigsten
Die häufigste Form
dieser früher vor allem am US-amerikanischen Wertpapiermarkt
anzutreffenden "Aktien-Kosmetik" ist ein Aktiensplit im
Verhältnis zwei zu eins.
Bei einem Aktiensplit
(engl. "stock split") wird eine alte Aktie in
zwei oder mehrere neue Aktien aufgeteilt und ein Unternehmen teilt
damit sein Grundkapital neu auf. Damit ist keine Kapitalmaßnahme
verbunden. Der Kurs wird
dem Split-Verhältnis angepaßt.
Dabei wird eine
relativ teure Aktie in wertmäßig kleinere Einheiten
aufgeteilt. Ein Split wird durchgeführt, um die Aktie optisch
zu verbilligen und die Stückzahl der umgehenden Aktien zu
erhöhen.
In der Regel geschieht ein Aktiensplit dann, wenn das
Unternehmen aufgrund des hohen Preises Schwierigkeiten beim Handel
mit seiner Aktie befürchtet.
Hierdurch erhöht sich auch das
gehandelte Stückzahlvolumen, die Börsenkapitalisierung
bleibt am Tag der Umstellung gleich, verteilt sich nun aber auf die
doppelte Zahl von Aktien.
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